Sozialzentrum in Macia

Einwohner: 43 Millionen
Mitgliedsunion: CBM (Convenção Batista de Moçambique)

Projekte in diesen Arbeitsbereichen:
Gefährdete Kinder
Gemeindeentwicklung
Kompetenzförderung

SEKELEKA - Steh auf

Macia ist eine kleine Stadt, die zwischen Maputo (der Hauptstadt Mosambiks) und Beira am Indischen Ozean liegt. Seit der Jahrtausendwende engagiert sich EBM INTERNATIONAL mit seinem baptistischen Partner, der Convençao Baptista do Moçambique, in diesem Ort. Mittlerweile ist ein großes Sozialzentrum entstanden, an deren Aufbau die Baptisten aus Österreich maßgeblich beteiligt waren. Besonders wichtig ist es, Initiative für die benachteiligten ländlichen Gebiete wie Macia zu zeigen, um den Kindern und Jugendlichen dort Lern- und Entwicklungsmöglichkeiten aufzutun.

Unsere spanische Missionarin Sara Marcos arbeitet in dem Zentrum mit einem einheimischen Team von Mitarbeitenden zusammen. Auf dem Gelände befindet sich auch eine große Baptistengemeinde, die den Ort mit Leben und Möglichkeiten füllt.

Das Sozialzentrum hat drei große Aufgabenschwerpunkte: Es gibt ein außerschulisches Betreuungsangebot für Kinder und Jugendliche an dem regelmäßig zwischen 30 und 40 Kinder teilnehmen. Sie erhalten eine warme Mahlzeit, Hilfe für den Schulalltag und finden eine liebevolle christliche Gemeinschaft, die ihnen Halt und Hoffnung gibt. Zusätzlich wird eine Gruppe von mehr als zehn Kindern mit Behinderungen in das Zentrum integriert. Es ist ein großes Anliegen in Kooperation mit anderen Organisationen am Ort, diesen jungen Menschen Zugang zu Schule, weiteren Bildungsangeboten und dem normalen Alltag in Macia zu ermöglichen.

Auf den Frauen liegt in vielen Familien, die mit dem Sozialzentrum verbunden sind eine große Last. Obwohl sie für die gesamte Haus- und Feldarbeit zuständig sind und oft darüber hinaus mit allen möglichen Mitteln für den Unterhalt der Familie sorgen, werden sie benachteiligt. Gemeinsam mit den Mitarbeitenden fördert Sara Marcos sie gezielt und bildet sie aus.

In dem Land, wo viele Menschen stark von Armut bedroht sind, wo Naturkatastrophen und HIV und Aids die Probleme weiter verstärken, ist die Förderung von Einzelnen durch gezielte Betreuungs- und Bildungsangebote eine lebensverändernde Chance.