Geschichten vom Missionsfeld

Juni 2021








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INDIEN

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Eine Welle der Solidarität mit Indien

Die Corona-Zahlen in Indien sinken! Das sind gute Nachrichten, die wir seit ein paar Tagen in den Medien verfolgen können. Sie sind gepaart mit vielen Fragezeichen: Was ist mit Mutationen? Wie gefährlich sind Kombi-Infektionen mit Pilzerkrankungen für die Menschen und welche gesundheitlichen und wirtschaftlichen Folgen hat das für unsere Projekte und das Land? Hier ein paar Stimmen und Bilder:

Zuerst sagen wir DANKE. Danke auch im Namen von vielen Partnern in Indien. Die Solidarität für unsere Arbeit hat uns überwältigt. Fast 500 Menschen haben bisher für die Corona-Hilfe in Indien gespendet. Wir werden insgesamt weit über 200.000 Euro für Sonderprojekte einsetzen können. Viele Gemeinden haben sich beteiligt und auch die Katastrophenhilfe des BEFG leistet einen immensen Beitrag. Viel Gutes ist damit schon passiert:

Unzählige Menschen erhalten Lebensmittel, weil sie wirtschaftlich die zweite Corona-Welle schlicht und ergreifend nicht überstehen würden. Unser Partner David Sudhir hat Lebensmittelpakete an 25 Familien verteilt, die nun mehrere Monate überleben können. Die meisten davon sind sogenannte Bibelfrauen aus seinem Projekt, die wiederum andere Familien besuchen, von Jesus erzählen und für Menschen da sind. Eine der Frauen wurde selbst positiv auf Corona getestet und konnte dank Pastor Sudhirs Eingreifen getestet, behandelt und letztlich gerettet werden. Sie schreibt: „Ich lebe wegen Eurer Spenden und Gebete!“

Bisher haben sich bereits mehr als 100 Menschen an der Kollekte im Bundesgottesdienst am letzten Sonntag für unsere Gemeindegründungsprojekte beteiligt. Pastor Samarpana Kumar hat erzählt, wie er im ersten Lockdown Menschen über sein Pastorennetzwerk in Chattisgarh geschult und Nothilfe organisiert hat. Am 24. Mai 2021 wurde ein Gebäude auf dem Campus seines Projektes Jesus Loves Ministries in Uppada offiziell zu einer Covid-Station umfunktioniert. Aus den Mitteln der Corona-Hilfe unterstützen wir bei der Ausstattung und der Versorgung von Erkrankten, die sonst keinen Zugang zu medizinischer Versorgung hätten. Ein großes Zeugnis der Liebe in der Region.

In Pithapuram und Ludhiana sind neue Intensivstationen entstanden. Die Betten mit Sauerstoffzufuhr helfen heute schon akut an Corona Leidenden und werden langfristig vielen Menschen mit anderen Erkrankungen helfen. Die Corona-Nothilfe wird schnell eingesetzt und sorgt für nachhaltige Verbesserung in den Einrichtungen. Übrigens: Dr. Santosh aus Ludhiana, von dem wir im letzten Monat erzählten, konnte wieder den ersten Kindern helfen, die schwere Fehlbildungen haben. Das ist ja sein eigentlicher Auftrag. Wir freuen uns sehr, dass an manchen Stellen wieder „Normalität“ eintritt.

Diese Beispiele verdeutlichen, wie schnell Hilfe ankommt und wie umfassend sie auch außerhalb akuter Katastrophen funktioniert. Das gilt für viele hundert Projekte auf der ganzen Welt. Wir rufen daher weiterhin zu Spenden ohne Zweckbindung auf, weil diese letztlich die Arbeit von David Sudhir, Samarpana Kumar und Dr. Santosh sichern. Drei Helden, die stellvertretend für über hundert andere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter stehen, die vielen Menschen weltweit zum Segen werden. Das ist möglich, weil wir so viel Solidarität von Unterstützerinnen und Unterstützern erfahren. Gott vergelt’s!

Matthias Dichristin

 

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