Geschichten vom Missionsfeld

März 2021

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Von der Gemeindegründung zur ganzheitlichen Mission

Die Stadt Ijuí, gerade einmal 130 Jahre alt, war seit jeher von strategischer und missionarischer Bedeutung. Ganz im Süden Brasiliens gelegen, ist sie der Sitz von Missionsgesellschaften und Universitäten. Auch für die Missionsarbeit von EBM INTERNATIONAL ist Ijuí wichtig, denn hier zeigen unterschiedliche Arbeitszweige, wie ganzheitliche Mission aussehen kann.

Seit vielen Jahren gibt es in Ijuí eine große Baptistengemeinde. Mit finanzieller Unterstützung von EBM INTERNATIONAL wurde ein zusätzliches Gemeindegründungsprojekt gestartet. Heute ist auch diese Gemeinde selbständig. Sie lebt Mission unter anderem am Theologischen Seminar:

Wenn Claiton Kunz 2020 in sein Büro ging, war es auf dem Campus erstaunlich still. Das Volleyballfeld im Innenhof lag unbespielt im Sonnenschein, der Hörsaal war leer. Dem dynamischen Rektor fiel es schon immer leicht, Lerninhalte digital aufzubereiten. Das war ein großer Vorteil für die jungen Frauen und Männer, die von zu Hause studieren mussten. Mit dem Sprung in das virtuelle Lernen gelang es, etliche Interessierte zu erreichen, die einen Kurs in Bibelkunde nie vor Ort besucht hätten. Mehr als 50.000 Menschen haben so an Veranstaltungen rund um Theologie und Glaubenspraxis teilgenommen.

Die missionarische Ausrichtung ist der Ausbildungsstätte sehr wichtig. Jedes Jahr machen sich Teams der Hochschule auf, um Partnerprojekte zu besuchen und dort Evangelisationen durchzuführen. Davon profitierten beispielsweise EBM-Projekte in Peru und Bolivien, die das Volk der Ketschua mit dem Evangelium erreichen.

Die Absolventen des Seminars nehmen diese missionarische Energie und die theologische Kompetenz mit ihn ihre Gemeinden oder Gründungsarbeiten. 16 junge Frauen und Männer erhielten im Dezember 2020 ihr Abschlusszeugnis –  darunter eine Blinde und ein Gehörloser. Das mag erstaunen, ist aber die natürliche Frucht der Hilfe für Menschen mit körperlicher Einschränkung:

In der Arbeit mit Gehörlosen in Ijuí durch das CAIS-Projekt erhalten junge Gehörslose und ihre Familien praktische Hilfe und erleben, wie ihr Leben mit der richtigen Unterstützung gelingen kann. Sie „hören“ die Gute Nachricht und machen Schritte im Glauben.

Auch Kinder, Jugendliche und ihre Familien haben in Ijuí eine Anlaufstelle für ihre Sorgen und Bedürfnisse Im Sozialzentrum finden sie offene Ohren für ihre Probleme, bekommen Mahlzeiten und Unterstützung beim Lernen. Zusätzlich gibt es soziale Hilfen und Beratung.

Über das Sozialzentrum haben Menschen wiederum Anbindung an die Gemeinde. Das ist ganzheitliche und integrale Mission, in der Verkündigung des Evangeliums und praktische Hilfe Hand in Hand gehen.

OSTERKAMPAGNE

In den Wochen rund um Ostern bitten wir um Spenden und Gebet für den Bereich Gemeindeentwicklung. Denn durch die Ausbildung von Pastorinnen und Pastoren und die Gründung von Gemeinden können viele Menschen mit dem Evangelium in Wort und Tat erreicht werden. Hier geht es zum Spendenformular.

 

 

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