AUGENARBEIT

IN INDIEN

PATIENTEN IM JAHR

KOSTENLOSE KATARAKT-OPERATIONEN

TSD. EURO GESAMTBUDGET

Spenden: 100.000,- €
Projektnummer: 80020










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ZU DEN REPORTS

INDIEN

Einwohner: 1,3 Milliarden
Mitgliedsunion: 17 Partner

Arbeitsbereiche
Gefährdete Kinder | 14
Kompetenzförderung | 20
Humanitäre Arbeit | 5
Gesundheitsfürsorge | 10

PROJEKTBESCHREIBUNG

Armut ist die häufigste Ursache für Blindheit und Behinderungen. Verantwortlich dafür sind Naturkatastrophen, Unterernährung, Mangel an sauberem Wasser, schlechte hygienische Bedingungen und unzureichende medizinische Versorgung. Durch diesen Kreislauf von Armut und Behinderung werden die Menschen in der Gesellschaft ausgeschlossen und in ihrer weiteren Entwicklung gehemmt.

Viele von ihnen leiden unter dem „Grauen Star“ (Katarakt) und können teilweise fast gar nichts mehr sehen. Dadurch fallen sie ihrer Familie zur Last, da sie nicht mehr in der Lage sind selbstständig zu leben. Durch die Tatsache nie wieder sehen zu können, keine notwendigen Mittel für Behandlungen zu haben und dem psychischen Druck, der eigenen Familie neben der schweren Armut auch noch eine „Last“ zu sein, sehen diese Menschen kaum noch einen Sinn in ihrem Leben.

Auch viele Kinder und Jugendliche sind betroffen. Sie leiden zwar noch nicht am grauen Star, aber an Augeninfektionen, Sehschwäche und deren Folgen, wie Kopfschmerzen, Schwindel und Gleichgewichtsstörung.

Hier helfen unsere indischen Partner, indem sie kostenlose medizinische Behandlungen anbieten. Unsere Projekte bestehen aus vier Kliniken in Pithapuram, Vuyyuru, Serango und Gotlam, die stationär und auch mobil in sogenannten Augencamps arbeiten. Hierbei fährt ein Team von medizinischem Personal und Sozialarbeiterinnen und Sozialarbeitern in die umliegenden Dörfer. Dort werden die Menschen vor Ort untersucht, über die Krankheit, insbesondere über den grauen Star, aufgeklärt und ins Krankenhaus für die Operation transportiert. Nach der Behandlung werden sie wieder zurück in ihr Dorf gebracht. Auch in Schulen ist das Team unterwegs. Dort werden die Kinder untersucht und unter anderem über hygienische Maßnahmen aufgeklärt.

Jedes Jahr werden rund 3.500 kostenlose Graue-Star-Operationen durchgeführt. Ohne diese Hilfe wären die Menschen ihr Leben lang blind gewesen.