Mission in Zeiten von Corona - Geschichten vom Missionsfeld

April 2020

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Gebetsanliegen von unseren Partnern und Missionaren

Zum einen möchten wir Euch mit ersten Infos aus unseren Partnerländern versorgen und Euch damit auch zum Gebet für sie einladen:

In Indien haben Partner wie Tony Yeguri begonnen, die Bevölkerung über Hygienemaßnahmen aufzuklären und Flyer zu verteilen, die über COVID-19 informieren. Mittlerweile gibt es in Indien Ausgangssperren und Reiseverbote. Pastor Samarpana Kumar, Leiter von „Jesus Loves Ministries“, sitzt derzeit in dem extrem armen und entlegenen Gebiet Chhattisgarh fest, in dem er regelmäßig ärmsten Volksgruppen Hilfe anbietet. Auch er nutzt die Situation, um die Menschen dort über die Krankheit aufzuklären. Auch mussten die Kinderheime unserer Partner geschlossen werden, was dramatisch ist, weil das auch viele Vollwaisen betrifft, die sonst nirgends untergebracht werden können.

In Südafrika herrscht ebenfalls eine Ausgangssperre. Betroffen sind auch 60 Personen, die immer noch in der Mamelodi West Baptist Church untergebracht sind. Diese hatten bei Überschwemmungen im Dezember ihr Zuhause verloren. Pastor Thembelani Jentile und seine Gemeinde kümmern sich weiter um die Bedürftigen und die Nöte der Menschen in der Nachbarschaft. Sie kommen mit ihrer Kraft an die Grenzen. Unsere Missionarin Regina Claas befindet sich in häuslicher Quarantäne und fürchtet, dass mit der Ausgangssperre Gewalt in Familien und auf der Straße ansteigt.

Problematisch in vielen Ländern Afrikas ist, dass es dort kaum Testmöglichkeiten gibt. In Kamerun gibt es beispielsweise für das ganze Land nur eine Anlaufstelle, bei der Menschen auf Corona getestet werden können. Man muss davon ausgehen, dass viele schon gestorben sind, ohne getestet worden zu sein. Einige unserer Partner geben bereits Präventionskurse in Hygienemaßnahmen, so auch Karin Schwarz auf der Balaka-Farm in Malawi.

In der Türkei gilt eine Ausgangssperre bislang für die über 65-Jährigen. Alle anderen dürfen sich noch etwas freier bewegen. Das Pastorenehepaar Petrina und Sükrü haben große Sorgen um das Flüchtlingslager in Adana mit 90.000 Flüchtlingen, die eng zusammen leben bei schlechten Hygieneverhältnisse und einer mangelhaften medizinischen Versorgung. Wenn das Corona-Virus dort ausbrechen sollte, hätte dies fatale Auswirkungen.

In Argentinien ist das Corona-Virus nicht die einzige Schwierigkeit, da das Land auch mit Dengue-Fieber zu tun hat. Im Sozialzentrum Diadema in Brasilien wie auch in anderen Sozialzentren versuchen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter den Kindern und ihren Familien weiterhin so gut wie möglich dezentral zu helfen, da auch dort die Einrichtungen temporär geschlossen sind.

Wir freuen uns, dass unsere Partner handlungsfähig bleiben in diesen Notzeiten und danken Gott für seine Bewahrung an so vielen Orten.

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Bleibt uns treu im Gebet und im Geben verbunden: Nur durch Eure Kollekten können wir die gute Arbeit aufrechterhalten, die vielerorts auch in Krisenzeiten weitergehen muss. Alle Spendeninfos findet Ihr hier.

Euer Team von EBM INTERNATIONAL