WEIHNACHTSOPFER 2020

Hoffnung in das Leben von Kindern bringen

 

Finanzbedarf: 1.000.000,- € Projektnummer: 10500








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GEFÄHRDETE KINDER

ARGENTINIEN

Einwohner: 44 Millionen
Mitgliedsunion: AGA (Asociacion De Iglesias Bautistas Germano-Argentinas)

Arbeitsbereiche
Gefährdete Kinder | 26
Gemeindeentwicklung | 8                Kompetenzförderung | 1

INDIEN

Einwohner: 1,3 Milliarden
Mitgliedsunion: 16 Partner

Arbeitsbereiche
Gefährdete Kinder | 14
Kompetenzförderung | 20
Humanitäre Arbeit | 5
Gesundheitsfürsorge | 10

ÄQUATORIALGUINEA

Einwohner: 1,5 Millionen
Mitgliedsunion: IBGE  (IGLESIA BAUTISTA DE GUINEA EQUATORIAL)

Arbeitsbereiche
Gefährdete Kinder | 2
Gemeindeentwicklung | 3

Hoffnung in das Leben von Kindern bringen

Mirjam Pizzi (1. Foto Mitte) ist eine beeindruckende Frau: Sie leitet das Sozialzentrum in Mendoza/Argentinien, das in den letzten 25 Jahren zu einem riesigen und außergewöhnlichen Projekt geworden ist. Nach den kleinen Anfängen, in denen eine Familie Kinder aus dem Armenviertel „12 de Mayo“ bei sich aufgenommen hat, ist mittlerweile ein großes Zentrum mit unterschiedlichen Arbeitsbereichen entstanden. Hier werden täglich 400 Kinder außerschulisch betreut. Sie erleben Liebe und Fürsorge sowie Hilfe für den Alltag. Zusätzlich gibt es ein Notspeisungsprogramm, mit dem 370 Menschen täglich versorgt werden. Das Sozialzentrum arbeitet eng mit der Gemeinde vor Ort zusammen, wo viele Kinder in Pflegefamilien (sogenannte MANNA Familien) betreut werden. Für 60 Kinder im Vorschulalter gibt es außerdem ein PEPE-Vorschulprogramm, das die Chancen der Kinder auf einen guten Schuleinstieg enorm verbessert. Durch die verschiedenen Zentren in Lateinamerika werden über 1.000 Kinder betreut.

Ein beeindruckendes Projekt unserer 17 Partner in Indien ist Bridge of Hope in Gotlam. Unter der Leitung von Shanti und Anil Benjamin werden viele unterschiedliche Projekte verantwortet. Die Gemeinde auf dem Gelände hat vor zwei Jahrzehnten begonnen, sich um Kinder zu kümmern. Daraus ist das Kinderheim Asha Kiran entstanden, in dem aktuell 68 Mädchen und Jungen leben. Die Kinder können zur Schule gehen und entkommen den Gefahren von Armut und Zwangsarbeit. Viele der Kinder haben sehr gute Schulleistungen und legen so die Grundlagen für ihr Leben. Morgens und abends gibt es für die Kinder eine kurze Andacht. Auf dem Campus in Gotlam gibt es zusätzlich unterschiedliche Ausbildungsprogramme in den Bereichen Schneiderei, Elektrik oder Computertechnik. So werden manche der Kinder auch als junge Erwachsene noch im Zentrum begleitet und gefördert. Shanti und Anil Benjamin sind neben ihrer leitenden Funktion von Bridge of Hope auch die leitenden Ärzte des Shalom Medical Centres, in dem knapp 10.000 Menschen jedes Jahr behandelt werden.

In Äquatorialguinea arbeiten die spanischen Missionare Marta Nombela, Jaime Rodriguez und Maria José an den beiden Schulen in Malabo und Evinayong. Im aktuellen Schuljahr sind 1.000 Schülerinnen und Schüler an den beiden Standorten. Mehr als 70 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter kümmern sich hier ganzheitlich um die Kinder. Mit Ambrosio Mitogo Nguere in Evinayong und Valentín Kuku Pasialo investieren wir stark in zwei einheimische Leiter, die Verantwortung für die großen Schulen übernehmen. In Evinayong werden regelmäßig neue Gebäude errichtet, um Stück für die Stück die Lernmöglichkeiten zu verbessern. In der dörflichen Region von Evinayong auf dem Festlandteil des Landes sind neben der Gemeinde auf dem Schulgelände drei weitere kleine Gemeinden in den Dörfern entstanden.

Die Beispiele machen deutlich, wie sich EBM INTERNATIONAL auf der ganzen Welt für Kinder einsetzt. Mit einem Gesamtbudget von mehr als 1.000.000 Euro ist der Bereich „Gefährdete Kinder“ der größte Arbeitsbereich mit dem höchsten Spendenbedarf.