ERNTEDANKOPFER 2020

Medizinische Hilfe bringt Hoffnung in das Leben

Finanzbedarf: 250.000,- € Projektnummer: 10300







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MALAWI

Einwohner: 16 Millionen
Mitgliedsunion: BACOMA (Baptist Convention of Malawi)

Arbeitsbereiche
Gefährdete Kinder | 3
Gemeindeentwicklung | 4
Gesundheitsfürsorge | 2
Kompetenzförderung | 1

KAMERUN

Einwohner: 24 Millionen
Mitgliedsunion: UEBC (Union des Èglises Baptistes du Cameroun)

Arbeitsbereiche
Gemeindeentwicklung | 3
Gesundheitsfürsorge | 8
Kompetenzförderung | 7
Gefährdete Kinder | 3

INDIEN

Einwohner: 1,3 Milliarden
Mitgliedsunion: 16 Partner

Arbeitsbereiche
Gefährdete Kinder | 14
Kompetenzförderung | 20
Humanitäre Arbeit | 5
Gesundheitsfürsorge | 10

BRASILIEN

Einwohner: 212 Millionen
Mitgliedsunion: Pioneira (Convencao Batista Pioneira do Sul do Brasil)

Arbeitsbereiche
Gefährdete Kinder | 8
Gemeindeentwicklung | 3                      Kompetenzförderung | 2

Update zur Coronapandemie:

Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus unseren Projektbeispielen für das Erntedankopfer machen in der aktuellen Coronapandemie weiter eine bewundernswerte Arbeit. Für die Krankenhäuser konnten wir zusätzlich zur normalen Patientenversorgung bereits medizinisches Material, Schutzmasken und sogar intensivmedizinische Ausrüstung organisieren. Viele Projekte, wie das CAIS-Projekt, haben ihre Arbeit hin zu einer aufsuchenden Sozialarbeit entwickelt, bei der Familien besucht und mit Hilfsgütern versorgt werden.

Medizinische Hilfe bringt Hoffnung in das Leben

Es ist beeindruckend, Memory bei der Arbeit zu begleiten. Mit ihrem Team kümmert sie sich um über 200 Patientinnen und Patienten. Sie haben alle etwas gemeinsam: Sie wurden aus dem Krankenhaus entlassen, weil man dort nichts mehr für sie tun kann. Die Meisten haben nur noch wenige Tage oder Wochen zu leben. Viele von ihnen leiden an Begleiterkrankungen, die das HI-Virus auslöst. Das sind Krankheiten, die man landläufig unter dem Namen Aids zusammenfasst. Lungenentzündungen, Durchfallerkrankungen, schwere Infektionen bis hin zu bösartigen Krebsgeschwüren. Irgendwann hat der immungeschwächte Körper einfach keine Kraft mehr. Mit den Besuchen bringen Memory und ihr Team Hoffnung in das Leben der Menschen. Sie pflegen, lindern Schmerzen durch die Verabreichung von Medikamenten, beten und trösten die Kranken und ihre Familien. Sie bringen Gottes Hoffnung in die Dunkelheit. Diese Palliativarbeit ist Teil der Senga Bay Clinic in Malawi, die EBM INTERNATIONAL seit vielen Jahren unterstützt. In den anderen Bereichen des Krankenhauses werden jährlich etwa 6.000 Kranke behandelt.

In den über 30 medizinischen Projekten von EBM INTERNATIONAL leuchtet Hoffnung für die Schwächsten der Gesellschaft auf: Oft sind das junge Mütter und Säuglinge, die Hilfe besonders nötig haben. Sarah Bosniakowski legt darauf in ihrer Arbeit in Garoua/Kamerun einen besonderen Schwerpunkt. Durch Impfkampagnen, Vorsorgeuntersuchungen, Malariaprophylaxe und eine umfassende Aufklärungsarbeit werden viele Menschenleben gerettet.

In Indien ist die Arbeit von Dr. Santhosh in Ludhiana ein Beispiel für die vielen Hoffnungslichter, die in den Krankenhäusern und mobilen Arbeiten aufleuchten. Neben den unzähligen Augenoperationen, die unsere Partner durchführen, schenkt Dr. Santhosh gemeinsam mit seinem Team in Ludhiana Menschen neue Perspektiven. Komplizierte Missbildungen werden korrigiert und so verändert sich das Leben von Grund auf. Vor jeder Operation wird mit den Patientinnen und Patienten gebetet. In Indien unterstützen wir außerdem die Arbeit in mehreren Leprakolonien.

Das CAIS-Projekt in Ijuí/Brasilien steht für einen anderen Arbeitsbereich, der in unseren medizinischen Projekten von besonderer Bedeutung ist: Silvia da Costa kümmert sich mit einem Team um gehörlose Kinder und Jugendliche. Sie lernen, mit ihrer Einschränkung umzugehen und erwerben wichtige Kompetenzen für ein eigenständiges Leben. Die Arbeit mit den Angehörigen nimmt dabei einen wesentlichen Stellenwert ein.

Darüber hinaus engagieren wir uns als Mission in allen unseren Projekten für die Gesundheit von Kindern. Besonders in den Heimen und Sozialzentren wird in vielen gesundheitlichen Notsituationen geholfen. Für einige Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die mit uns oder unseren Partnern verbunden sind, leisten wir Zuschüsse zu oft teuren lebensrettenden Behandlungen.