BALAKA-FARM

IN MALAWI

MITARBEITENDE

AUSZUBILDENDE

TSD. EURO SPENDEN

HEKTAR LAND

Spenden: 50.000,- € Projektnummer: 52659










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MALAWI

Einwohner: 16 Millionen
Mitgliedsunion: BACOMA (Baptist Convention of Malawi)

Arbeitsbereiche
Gefährdete Kinder | 3
Gemeindeentwicklung | 4                      Gesundheitsfürsorge | 2
Kompetenzförderung | 1

PROJEKTBESCHREIBUNG

Seit vielen Jahren gehört unserem Partnerbund der Baptist Convention of Malawi (BACOMA) ein 20 Hektar großes Farmgelände – die sogenannte Balaka-Farm. Balaka liegt im Süden Malawis ungefähr zwei Autostunden nördlich von Blantyre. Seit 2018 arbeitet die EBM INTERNATIONAL Missionarin Karin Schwarz auf der Farm. Ihr Anliegen ist es junge Erwachsene darin auszubilden, wie sie Landwirtschaft nach Gottes Maßstäben betreiben können. Das heißt auf Chichewa und Englisch „kudzidalira pa moyo – farming God’s way“. Es geht darum, auf künstlichen Dünger zu verzichten und Gemüse sowie Getreidesorten anzubauen, die gut wachsen und leicht verkauft werden können. Karin ist auch ausgebildete Anamed-Trainerin (ein Naturheilverfahren) und gibt ihr Wissen an die Auszubildenden weiter. So kann Naturmedizin aus einigen Pflanzen hergestellt (z.B. Artemisia) und verkauft werden. Auf der Farm gibt es auch eine kleine Tierzucht und so können unter anderem täglich bis zu 100 Eier genutzt und verkauft werden.

Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter auf der Farm sichern so nicht nur ihren eigenen Lebensunterhalt und versorgen ihre Familien, sondern lernen intensiv und ganz praktisch, wie man sich selbst versorgt, auf die eigene Gesundheit achtet und mit dem, was man erwirtschaftet sogar ein kleines Einkommen erzielt. Das Wissen multipliziert sich durch sie und ihre Familien oft auch in den Dörfern aus denen sie kommen. Im Jahr 2019 ist die Arbeit auf der Farm dem langersehnten Traum der BACOMA ein Stück näher gekommen: Auf dem Gelände in Balaka soll eine Ausbildungsfarm entstehen. Dazu wurden mittlerweile Unterkünfte errichtet, wo bis zu 30 Personen für Schulungen untergebracht werden können. Und auch hier wird auf Nachhaltigkeit geachtet: Es wurden Biotoiletten errichtet, aus denen Dünger gewonnen wird und viele Obstbäume konnten gepflanzt werden, die die Schulungsteilnehmenden abernten dürfen. Bereits 16 junge Erwachsene haben nun einen 3-monatigen Ausbildungskurs abgeschlossen und geben ihr Wissen in ihren Dörfern weiter. Um diese Ausbildungsarbeit noch weiter ausbauen zu können soll ein weiteres Seminarhaus errichtet werden.

Die Spenden für diese Farm sind eine Investition in Menschen und für den Kampf gegen den Hunger in einem der ärmsten Länder der Welt. Die Unterstützung hilft jungen Menschen nachhaltig und trägt zur Entwicklung einer Ausbildungsfarm bei. Bereits 10% des Budgets kann durch eigene Einnahmen gedeckt werden und dieser Anteil soll sich über die Zeit durch Verkäufe noch weiter erhöhen.