SOZIALZENTRUM DIADEMA

IN BRASILIEN

TSD. MAHLZEITEN IM MONAT

KINDER & JUGENDLICHE

TSD. EURO SPENDEN

ANGESTELLTE MITARBEITER

Spenden: 115.000,- € Projektnummer: 23060










 

JETZT SPENDEN






 

ZUM REPORT

BRASILIEN

Einwohner: 212 Millionen
Mitgliedsunion: Pioneira (Convencao Batista Pioneira do Sul do Brasil)

Arbeitsbereiche
Gefährdete Kinder | 8
Gemeindeentwicklung | 3                      Kompetenzförderung | 2

PROJEKTBESCHREIBUNG

Viele Kinder und Jugendliche in Brasilien leben in Armut und werden vernachlässigt. Sie leben oft in Armenvierteln, und niemand kümmert sich tagsüber um sie. Kriminalität und Drogenhandel, Prostitution und Missbrauch sind die größten Gefahren für sie. Sie leben auf der Straße – ohne Aufsicht, weil ihre Eltern arbeiten, oder weil diese überfordert sind mit ihren eigenen Sorgen.

Für solche Kinder wurde in Diadema, einer Nebenstadt von São Paulo, ein Sozialzentrum eingerichtet. Die verantwortlichen Gemeinden engagieren sich hier professionell und mit viel Herzblut.

Die Kinder werden in ihrer schulfreien Zeit betreut. Alle bekommen ein gesundes Essen und anschließend gibt es viele Programme für sie, wie z. B. Spiel- und Sportangebote, Schulnachhilfe, Musik, Basteln und Bibelgeschichten. So werden sie auf kognitiver, kultureller, emotionaler, körperlicher und geistlicher Ebene versorgt. Die Kinder machen mit Freude und Hingabe mit.

Ein wichtiges Programm ist auch die „Fußballschule“; sie begeistert rund 100 Teenies.

Jugendliche und Erwachsene können im Sozialzentrum berufsbildende Kurse belegen. In Bäckerei-Workshops nutzen viele Frauen das Erlernte, um die Einnahmen der Familie zu verbessern. Die Unterrichtsstunden schließen Seelsorge und Andachten ein. Auch in der Tischlerei gibt es neben der beruflichen Ausbildung Seelsorgeangebote. Computerkurse verhelfen den Jugendlichen zu besseren Arbeitsstellen, aber auch in der Schule und im Allgemeinen zu einem besseren Selbstwertgefühl.

Einige Angebote richten sich an die Familien der Kinder zur Verbesserung ihrer Lebenssituation. Dazu werden sie zu Aktionen, Seminaren sowie speziellen Events mit sozialen und geistlichen Themen eingeladen. Die Ergebnisse sind offensichtlich. Eltern lernen ihre Kinder mehr wertzuschätzen; familiäre und gesellschaftliche Beziehungen werden gestärkt. Diese bewirken großartige Veränderungen. Die Kinder gehen wieder regelmäßiger zur Schule. Familienkonflikte werden auf positive Art gelöst; die Gefährdung der Kinder nimmt ab. Die Eltern sind dankbar für die Veränderungen, die sich bei ihren Kindern zeigen.

Rund die Hälfte der getauften Geschwister in der Gemeinde, die sich auch im Gebäude des Sozialzentrums trifft, sind Familien aus dem Sozialzentrum.