MISSIONSARBEIT

IN PATAGONIEN – ARGENTINIEN

MISSIONARE

KILOMETERWEITE WEGE

TSD. EURO SPENDEN

NEUE MISSIONSGEMEINDEN

Spenden: 18.000,- € Projektnummer: 21020










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ARGENTINIEN

Einwohner: 44 Millionen
Mitgliedsunion: AGA (Asociacion De Iglesias Bautistas Germano-Argentinas)

Arbeitsbereiche
Gefährdete Kinder | 26
Gemeindeentwicklung | 8                Kompetenzförderung | 1

PROJEKTBESCHREIBUNG

Patagonien, der südlichste Zipfel Argentiniens ist die Heimat der Mapuche, sowohl auf der chilenischen als auch auf der argentinischen Seite. Als die Weißen Ende des 19. Jahrhunderts in ihr Gebiet vordrangen, gingen sie brutal gegen die indigene Bevölkerung vor. Rücksichtslos wurden sie aus ihren Lebensräumen vertrieben, oft in die unwirtlichen Teile des argentinischen Südens verdrängt. Der trockene Boden erschwert das Leben der Menschen. Verarmung, Kriminalität, Alkoholismus, soziale Konflikte und Krankheiten sind die Folge. Heute findet man die Mapuche in den Slums am Rande der Städte oder in der Einsamkeit der Pampas und Berge. Dieses Volk lebt in sich zurückgezogen, empfindet sich als Menschen zweiter Klasse und wird zumeist auch so behandelt.

EBM INTERNATIONAL betreut und fördert hier einheimische Mitarbeiter und Missionare in sozialmissionarischen Projekten, bei Gemeindegründungsarbeit und in diversen Projekten für Kinder und Jugendliche. So werden seit vielen Jahren auch die Hauptmissionare Pedro und Noemí Boretsky in Esquel unterstützt. Leidenschaftlich setzen sie sich für die Belange der Mapuche ein. Boretskys haben Zugang zu diesen scheuen, wortkargen Menschen gefunden und konnten schon viele von ihnen mit Gottes Liebe erreichen. Leben und Dienst unserer Mitarbeiter bringen in so manche Mapuchenhütte die Gewissheit, dass Gott sie nicht übersieht. Dies wirkt sich auf ihr gesamtes Leben aus. Die Mapuche erleben, dass Gott sie annimmt – Familienbeziehungen werden geheilt, Alkoholmissbrauch und Gewalt bestimmen nicht mehr ihren Alltag.

In Esquel wurde nun auch eine Arbeit mit Kindern aus den Armenvierteln gestartet. Es handelt sich um ein PEPE-Projekt für Vorschulkinder.

Inzwischen hat das Missionsgebiet eine Breite von mehr als 600 und eine Länge von etwa 200 Kilometern. Neue Gemeinden sind entstanden. Sechs Missionarsehepaare arbeiten mit mehr als 30 Mitarbeitern im Team. Von der Gemeinde in Esquel aus koordinieren Boretskys diese Missionsarbeiten. Sie besuchen diese weit verstreuten Missionsstationen regelmäßig, schulen und ermutigen die Mitarbeiter und betreuen und begleiten sie geistlich.