Gemeindegründungen in Alto Uruguay | EBM INTERNATIONAL

GEMEINDEGRÜNDUNG

IN ARGENTINIEN

MISSIONARSEHEPAARE

NEUE MISSIONSGEMEINDEN

TSD. EURO SPENDEN

TSD. EINWOHNER

Spenden: 44.000,- € Projektnummer: 21230










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ARGENTINIEN

Einwohner: 44 Millionen
Mitgliedsunion: AGA (Asociacion De Iglesias Bautistas Germano-Argentinas)

Arbeitsbereiche
Gefährdete Kinder | 26
Gemeindeentwicklung | 8                Kompetenzförderung | 1

PROJEKTBESCHREIBUNG

EBM INTERNATIONAL betreut und fördert einheimische Mitarbeiter und Missionare in sozialmissionarischen Projekten bei Gemeindegründungsarbeit, theologischer Ausbildung, Mitarbeiterschulung und in diversen Projekten für Kinder und Jugendliche.

Die Vorfahren der Menschen in der Region am Alto Uruguay kamen aus Deutschland, Polen, Russland, der Ukraine, Italien, Estland, Lettland und anderen Gebieten Europas. Hier, am Oberlauf des Uruguay-Flusses, ließen sie sich meist als Bauern nieder. Ihre christlichen Traditionen brachten sie mit, doch diese vermischten sich mit Aberglauben und Unwissenheit. Der Glaube an Jesus Christus hatte für die bäuerliche Bevölkerung und ihren Alltag keine Bedeutung mehr.

Die Region am Alto Uruguay liegt im Nordosten Argentiniens, im Bundesstaat Misiones, zwischen Paraguay und Brasilien. Der Uruguay-Fluss bildet die Grenze zwischen Argentinien und Brasilien. Es ist eine sehr schöne Landschaft, die sehr abseits und einsam gelegen ist. Oscar und Alicia Kunigk hatten ein großes Herz für die Mission und für die Menschen in dieser Gegend, zu denen das Evangelium noch nicht gekommen war. Deshalb zogen sie schon vor vielen Jahren in die kleine Stadt El Soberbio. Der Anfang war sehr hart und auch gefährlich, voller Anfeindungen und Missbilligung. Da dort keiner Baptistengemeinden kannte, wurden sie zunächst als Anhänger einer Sekte bezeichnet. Sie begannen ihre Arbeit in einem Missionszelt, später wurde dann ein Versammlungsraum gemietet. Einzelne Personen und auch ganze Familien bekehrten sich zu Jesus und ließen sich taufen. Mittlerweile hat die Gemeinde sich ein eigenes Haus in El Sorberbio gebaut.

Unter der Leitung von Oscar und Alicia Kunigk sind zwei weitere Missionsarbeiten entstanden, die stetig wachsen. Eine davon startete im Februar 2013 im 235 Kilometer entfernten Bernardo de Irigoyen, welche auch ein eigenes Gemeindehaus hat. Ab 2018 leitet das junge Missionarsehepaar Horacio und Patricia Miquetán diese Arbeit. In Dos de Mayo, etwa 100 Kilometer entfernt von El Soberbio, begann Oscar 2017 eine weitere Missionsarbeit. Immer wieder kommt es zu eindrücklichen Bekehrungen. Gott wirkt dort und baut seine Gemeinde.