Milch- und Ei-Programm von Alma | EBM INTERNATIONAL

MILCH- UND EI-PROGRAMM VON ALMA

IN NELLORE/INDIEN

ADIVASI-KINDER

MÜTTER

TSD. EURO SPENDE

Spenden: 15.000,- €

Projektnummer: 81101










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ZUM REPORT

INDIEN

Einwohner: 1,3 Milliarden
Mitgliedsunion: 16 Partner

Arbeitsbereiche
Gefährdete Kinder | 14
Kompetenzförderung | 20
Humanitäre Arbeit | 5
Gesundheitsfürsorge | 10

PROJEKTBESCHREIBUNG

Jeden Tag sterben in Indien durchschnittlich 1.000 Kinder an Mangelernährung und Durchfallerkrankungen; fast ein Drittel aller Kinder unter fünf Jahren sind untergewichtig und für ihr Alter viel zu klein. Die Armut in Indien trifft vor allem Kinder!

Zu den Ärmsten der Armen zählen die Adivasi’s. Mit „Adivasi“ (wörtlich „erste Menschen“) bezeichnen sich die Ureinwohner Indiens selbst. Von offizieller Seite aus werden sie hingegen als „Tribals“ oder „scheduled tribes“ bezeichnet. Als Kastenlose haben sie nach wie vor äußerst geringe Chancen auf Gleichberechtigung in der indischen Gesellschaft. Zudem leben sie weit unterhalb der Armutsgrenze. Es kommt häufig vor, dass die Adivasi-Kinder bei den Großeltern oder anderen Familienmitgliedern leben, weil die Eltern verstorben sind. Wenn die Kleinen Glück haben, können sie in den Nachbardörfern etwas zu Essen erbetteln, aber meistens gehen sie mit einem leeren Bauch zu Bett.

In über 15 Dörfern im Nellore-Distrikt, wo Adivasi’s leben, hilft das Milch- und Ei-Programm unseres Partners ALMA, ein Baptistenbund mit über 400 Ortsgemeinden. Rufus Kamalakar, Leiter von ALMA, fährt hierbei mit einem Team von Mitarbeitenden aus den Gemeinden in die Dörfer. Dabei werden täglich rund 800 unter- und fehlernährte Adivasi-Kinder sowie 100 mangelernährte Mütter mit Milch und zweimal wöchentlich mit einem Ei versorgt. Nur so kommen die Kinder und Frauen an genügend Eiweiß und Nährstoffe, die für ihre Entwicklung und die Muttermilchproduktion unentbehrlich sind.

Für die Menschen in den Dörfern ist dieser Dienst an den Ärmsten der Armen durch viele ehrenamtliche Mitarbeitende der ALMA-Gemeinden ein starkes Zeugnis für christliche Nächstenliebe in einem Land, in dem nur 2,3 % der Bevölkerung Christen sind.