MÄDCHENSCHULE SAARE TABITHA

IN KAMERUN

TSD. SPENDENBEDARF

SCHÜLERINNEN

ABSOLVENTINNEN

Spenden: 35.000,- € Projektnummer: 51256










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KAMERUN

Einwohner: 24 Millionen
Mitgliedsunion: UEBC (Union des Èglises Baptistes du Cameroun)

Arbeitsbereiche
Gemeindeentwicklung | 3
Gesundheitsfürsorge | 8
Kompetenzförderung | 7
Gefährdete Kinder | 3

PROJEKTBESCHREIBUNG

EBM INTERNATIONAL unterstützt alleine in Kamerun vier Ausbildungszentren des baptistischen Partnerbundes Union des Églises Baptistes du Cameroun (UEBC).

Eine Einrichtung ist die Mädchenschule Saare Tabitha. Saare heißt in der Lokalsprache “Haus” bzw. “Gehöft” und Tabitha meint die Frau aus der Bibel (Apg. 9,36), die voll guter Werke war und Almosen gab. In dem Ausbildungszentrum Saare Tabitha können Mädchen im Alter von 16-21 Jahren eine zwei- bis dreijährige Ausbildung machen. In den ersten zwei Jahren erhalten sie die Grundfähigkeiten im Schneiderhandwerk. Damit sie sich später auf dem Arbeitsmarkt behaupten können, ist die Ausbildung stark praxisorientiert. Diese nimmt zwei Drittel der Unterrichtszeiten ein. Dabei werden aktuelle Trends mit einbezogen, wie das Bedrucken und Färben von Stoffen. Das andere Drittel wird durch allgemeinbildende und berufsorientierte Fächer wie Mathematik, Französisch, Gesundheitserziehung oder Hauswirtschaft ergänzt.

Das Bildungsangebot umfasst auch betriebswirtschaftliche Grundlagen, wie Buchhaltung, Umgang mit Kunden oder die Führung eines kleinen Unternehmens. Für viele Absolventinnen bedeutet der Weg in die Selbständigkeit später die Möglichkeit zu einem eigenständigen Leben. In einem fakultativen dritten Lehrjahr können die jungen Frauen in einem schulinternen Atelierbereich lernen, Kunden zu akquirieren und erste Erfahrungen als Schneiderinnen sammeln.

Während der gesamten Ausbildung absolvieren die Mädchen Praktika in Werkstätten. Es werden runde Tische mit „Vorbildern“ aus der Arbeitswelt angeboten. Die meisten Schülerinnen leben in Wohngruppen auf dem Schulgelände und organisieren ihr Leben selbst – nur ein kleiner Anteil der Mädchen sind externe Schülerinnen, die bei ihren Familien leben. Die Mädchenschule wurde im Jahr 2001 durch das Gemeindejugendwerk des Bundes Evangelisch-Freikirchlicher Gemeinden in Deutschland (BEFG) in Partnerschaft mit der UEBC und der Unterstützung von Brot für die Welt gestartet. Die Schule hat viele nationale Preise gewonnen und ist ein Vorzeigeprojekt in der gesamten Region. Seit 2016 ist das Projekt nun vollständig unter dem Dach von EBM INTERNATIONAL. Die Direktorin der Schule ist die Kamerunerin Cathérine Kolyang.