MEDIZINISCHE ARBEIT

IN NORDKAMERUN

EURO SPENDEN

EINRICHTUNGEN

MILLION PROJEKTBUDGET

PROZENT EIGENFINANZIERT

Spenden: 20.000,- €
Projektnummer: 51150









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ZUM REPORT

KAMERUN

Einwohner: 24 Millionen
Mitgliedsunion: UEBC (Union des Èglises Baptistes du Cameroun)

Arbeitsbereiche
Gemeindeentwicklung | 3
Gesundheitsfürsorge | 8
Kompetenzförderung | 7
Gefährdete Kinder | 3

PROJEKTBESCHREIBUNG

In Kamerun unterstützt EBM INTERNATIONAL viele medizinische Organisationen. Allein im Norden des Landes betreibt der baptistische Partner im Land „Union des Églises Baptistes“ (UEBC) sieben verschiedene Einrichtungen: das Krankenhaus in Zidim, eine Klinik, eine Entbindungsstation, eine Augenklinik und eine Apotheke in Mokong, ein Krankenhaus mit AIDS-Zentrum in Garoua, und in Gamboura und Dagaï jeweils eine Krankenstation. Der Kameruner Mahmoudou Michel ist als Koordinator für die gesamte Medizinische Arbeit in der Region verantwortlich.

Im Krankenhaus in Garoua engagiert sich seit 2017 unsere Missionarin Sarah Bosniakowski. Sie initiiert verschiedene Projekte für die Einrichtung und bringt sich im Bereich der Mitarbeitendenfortbildung ein. So konnte mit Sarahs Unterstützung ein Programm gegen Mangelernährung bei Kleinkindern aufgelegt werden, durch gezielte Malariaprophylaxe soll die Krankheit bei Kindern eingedämmt werden und die für HIV und AIDS typische Begleiterkrankung Tuberkulose wird durch überwachte Medikamentenabgabe besser bekämpft. Außerdem werden gezielte Impfkampagnen durchgeführt.

Die Bevölkerung in dieser Region ist stark von Armut betroffen. Die schlechte Sicherheitslage durch den Terror der Boko-Haram-Sekte hat dazu geführt, dass die Wirtschaft noch schwächer geworden ist und viele Binnenflüchtlinge in der Region unter schweren Bedingungen leben. Die Folge: Viele können sich im Krankheitsfall keine Behandlung leisten oder suchen zu spät einen Arzt auf. Viele befinden sich dann in einem fortgeschrittenen Krankheitsstadium oder haben Vergiftungen durch Eigenbehandlung mit illegalen Medikamenten. AIDS ist immer noch ein großes Problem. Die Krankenhäuser und Stationen legen Wert auf Weiterbildung über Therapien mit AIDS-Medikamenten oder über die Vorbeugung einer HIV-Übertragung von Mutter zum Kind. Im Rahmen der Möglichkeiten werden kostenlose Behandlungen für Geflüchtete angeboten.

Das Werk steht zu über 97% finanziell auf eigenen Füßen. Unser Beitrag soll qualifiziertes Personal in den Häusern halten und zur hohen Qualität der Arbeit beitragen. Dies fördern wir durch Fort- und Ausbildung des Personals, Versorgung der Kliniken mit medizinischem Material, Erhaltung eines Armenfonds und Intensivierung der Gesundheitsaufklärung.